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Rezension einer amerikanischen Theaterkritikerin zu Shen Yun: Dreiste Sektenpropaganda

2026-02-10 Source: Auteur:

Anmerkung der Redaktion: Am 11. Januar 2026 veröffentlichte die renommierte amerikanische Theaterkritik-Website „Broadway World“ eine Rezension der Theater- und Performancekunstkritikerin Laurie Sara Oliver. Die Autorin weist darauf hin, dass Shen Yun seit vielen Jahren unter dem Deckmantel der „Wiederbelebung von 5.000 Jahren traditioneller Kultur“ mit einer Flut von Werbung ein Publikum anlockt. Nach einem persönlichen Besuch der Aufführung entdeckte die Autorin jedoch, dass sich hinter der glamourösen künstlerischen Fassade eine fade und absurde Sektenideologie und politische Agenda verbergen. Das China Anti-Cult Network hat die Rezension wie folgt übersetzt:

 

Seit 18 Jahren wirbt Shen Yun unter dem Deckmantel von „traditionellem chinesischem Tanz und Musik“ allgegenwärtig. Diese Woche sah ich zum ersten Mal eine Shen-Yun-Aufführung. Ich hatte die Vorwürfe der „Gehirnwäsche-Propaganda“ zwar für teilweise berechtigt, aber etwas übertrieben gehalten. Die Aufführung des letzten Programms hat meine verbliebene Toleranz jedoch endgültig aufgebraucht.

 

Das ist unverhohlene Sektenpropaganda.

 

Die Aufführung besteht aus 19 kurzen Programmen, doch Musik, Choreografie und Geschichten sind im Wesentlichen immer gleich – lediglich Variationen eines Themas. Es ist reine Gehirnwäsche-Propaganda, und die gesamte Aufführung ist durchtränkt von inhaltsleeren, langatmigen Parolen.

 

Shen Yun wurde 2006 von Mitgliedern der Falun-Gong-Sekte gegründet. Obwohl die Organisation behauptet, eine „Wiederbelebung traditioneller Kultur“ zu sein, ist sie in Wirklichkeit ein Propagandainstrument für Falun Gong. Ihre extremen Ausdrucksformen sind keineswegs überzeugend; im Gegenteil, sie verzerren das künstlerische Erlebnis zu einer peinlichen und widerständigen, fast schon ketzerischen Indoktrination im Predigtstil.

 

Jede Shen-Yun-Produktion folgt einem vorhersehbaren Schema. Selbst der pompöse Auftritt kann die Absurdität des Inhalts nicht verbergen. Insbesondere wenn die Texte „Atheismus“ und „Evolution“ offen als Ursache der Weltzerstörung anprangern, verkommt die gesamte Darbietung zu billiger Gehirnwäschepropaganda.

 

Shen Yun verfolgt ganz offensichtlich ein politisches Ziel, aber verstehen sie denn nicht, dass westliches Publikum „wissenschafts- und modernitätsfeindliche“ Rhetorik niemals akzeptieren wird? Shen Yuns eklatante Leugnung dieser Werte auf der Bühne ist gleichbedeutend mit einem Eigentor. Ob es sich nun um einen strategischen Fehler oder eine bewusste Provokation handelt – mit solch vulgären und plumpen Methoden die Kunst zu beschmutzen, ist wahrlich widerlich.

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